11.09.2019

Connected Future: Wenn Fahrzeuge miteinander sprechen

Preh Car Connect auf der IAA mit innovativen
Entwicklungen für Infotainment und Fahrzeugvernetzung

Frankfurt/Dresden. Mit gleich vier Demonstratoren präsentiert sich Preh Car Connect (PCC) auf der IAA in Frankfurt. Der Automobilzulieferer aus Dresden unterstreicht unter dem Motto „Connected Future“ einmal mehr seine Kompetenzen in den Bereichen automobile Vernetzung (Connectivity), Car Infotainment und Navigation. Im Fokus der Messepräsentation steht insbesondere ein Demonstrator für sogenanntes In-Vehicle-Infotainment (IVI), unter anderem mit einem virtuellen Büro-Assistenten. Anhand eines weiteren V2X-Demonstrators zeigt PCC auf der Messe, was neu an Kommunikation zwischen Fahrzeugen oder zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur wie Baustellen oder Ampeln möglich ist. Abgerundet wird die Ausstellung mit Demonstratoren für Android-Anwendungen in der Fahrerkabine sowie für ein Remote Tuner Module des Unternehmens. PCC stellt vom 10. bis zum 22. September 2019 in Halle 8, Stand D39 aus. 

Der IVI-Demonstrator kommt auf der IAA in der Anmutung eines Automobilcockpits daher. Gezeigt werden soll aber insbesondere die Software, die hinter dieser Hardware mit drei Displays steckt: ein virtueller Assistent, der sich um den Fahrer kümmert, Office-Anwendungen und vor allem Sicherheitswarnungen für verschiedene Gefahrensituationen. Die dahintersteckende Cloud-gestützte Intelligenz lässt nicht nur zu, dass über eine Sprachsteuerung anstehende – auch von Dritten eingetragene – Termine angezeigt oder mitgeteilt werden. Darüber hinaus kann das System zum gewünschten Ort navigieren und auch erkennen, wenn ein Meeting aufgrund eines Verkehrsstaus nicht rechtzeitig erreicht wird. Der virtuelle Assistent schlägt dann beispielsweise ein Online-Meeting vor, sucht einen Parkplatz, bezahlt diesen per E-Pay und zeigt den gebuchten Parkplatz bei Erreichen mit Augmented Reality oder einem Animations-Video an. 

Zudem wird der Fahrer durch weitere Anwendungen gewarnt, wenn eine Kollision mit einem Fahrradfahrer, Fußgänger oder einem anderen Fahrzeug droht – vorausgesetzt diese Verkehrsteilnehmer sind ebenfalls mit einem entsprechenden Kommunikationssystem ausgestattet.  

Alle Elemente lassen sich auch vom Beifahrer steuern, denn Inhalte können nahtlos von einem auf den anderen Screen geschoben und Applikationen gleichzeitig verwendet werden. So kann der Beifahrer ein Musikprogramm wählen, während der Fahrer das Navigationssystem bedient.

Die Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Verkehrsinfrastruktur und in der Nähe befindlichen Fahrzeugen steht im Mittelpunkt des V2X-Demonstrators. Kernelement ist die Connectivity Box von PCC, die Fahrzeuge oder Infrastruktureinheiten miteinander vernetzt. Kooperatives Fahren lautet das Schlagwort, das der V2X-Demonstrator am Beispiel eines Spurwechsels oder einer Baustelle mit verengten Fahrbahnen zeigt. Der frühe Austausch von Informationen und die somit mögliche Anpassung von Geschwindigkeiten und Manövern reduziert nicht nur Gefahren, sondern auch Staus. In einem zweiten Use-case wird das sogenannte kooperative Abbiegen demonstriert. Aufgrund der Kommunikation sowie der angepassten Geschwindigkeiten und Manöver führt dies zu einem effizienteren Fahren – wenn zum Beispiel einem entgegenkommenden Fahrzeug signalisiert wird, die Geschwindigkeit zu reduzieren und auf das Vorfahrtsrecht zu verzichten.  

Mit dem Android Embedded Module, ein weiterer auf der IAA gezeigter Demonstrator, ermöglicht PCC die Nutzung von Android-Apps auf den bestehenden Infotainment-Systemen eines Fahrzeuges. Das Modul wird über ein USB-Interface mit der Head-Unit verbunden und ermöglicht den Anschluss von bis zu drei Displays.

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